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den ſie keinen ſo weiten Weg zu machen haben: in drei Tagen iſt der General Bonaparte in Paris.“
„O!“ machte der Engländer, ohne das geringſte Erſtaunen an den Tag zu legen;„Sie glauben?“
„Ich weiß es gewiß,“ antwortete Roland.
„Es iſt ein ganz außerordentlicher Mann, dieſer General Bonaparte. Haben Sie mir jetzt noch einen andern Auftrag zu geben, Herr von Montrevel.“
„Einen einzigen, Mylord.“
„O, mehrere, wenn Sie wollen.“
„Nein, ich danke, einen einzigen, aber einen ſehr wichtigen.“
„Sprechen Sie.“
„Wenn ich gefallen bin.. aber ich zweifle, daß ich dieſes Glück habe..
Sir John betrachtete Roland mit jenem erſtaun⸗ ten Blick, den er ſchon zwei bis drei Mal auf ihn geheftet.
„Wenn ich gefallen bin,“ fuhr Roland fort, „denn man muß am Ende auf Alles gefaßt ſein..“
„Ja, wenn Sie gefallen ſein werden, ich ver⸗ ſtehe.
„Hören Sie wohl, Mylord, denn es liegt mir ausdrücklich in dieſem Falle viel daran, daß die Sachen genau ſo gehen, wie ich es Ihnen ſagen
werde.“
„Es wird geſchehen, wie Sie es anordnen,“ ver⸗
ſetzte Sir John;„ich bin ein ſehr pünktlicher Mann.“
„Nun denn, wenn ich falle,“ fuhr Roland fort, indem er die Hand auf die Schulter ſeines Zeugen legte und ſtützte, als wollte er dadurch ſeinem Ge⸗ dächtniſſe den Auftrag, den er ihm zu geben im
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