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„Ja, Sie ſagten mir, daß Sie Eile haben.“
„Allerdings; wie weit iſt es von hier dem reizenden Orte?“
„Nach Vaucluſe?“
„Ja.“
„Vier Stunden.“
„Das iſt die Sache von anderthalb Stunden, wir haben keine Zeit zu verlieren; erledigen wir deß⸗ halb die langweiligen Sachen, um uns nur dem Ver⸗ gnügen hingeben zu können.“
Der Engländer ſah den jungen Mann erſtaunt an.
Roland ſchien dieſen Blick nicht zu beachten.
„Hier ſind drei Briefe,“ ſagte er,„einer für Frau von Montrevel, meine Mutter, einer für Fräu⸗ lein von Montrevel, meine Schweſter; einer für den Citoyen Bonaparte, meinen General. Wenn ich falle, werden Sie ſie einfach auf die Poſt geben. Iſt das zu viel Mühe?“
„Wenn der unglückliche Fall eintritt, werde ich die Briefe ſelbſt überbringen,“ ſagte der Engländer.
Roland ſah Sir John an.
„Wo wohnt Ihre Frau Mutter und Ihre Fräu⸗ lein Schweſter?“ fragte er.
„In Bourg, dem Hauptort des Departements 5 3
„Das iſt ganz in der Nähe,“ antwortete der
Engländer.„Was den General Bonaparte betrifft,
ſo werde ich, wenn es Noth thut, nach Egypten
gehen; es würde mir außerordentliche Freude machen, den General Bonaparte zu ſehen.“
„Wenn Sie, wie Sie ſagen, Mylord, ſich die Mühe nehmen, den Brief ſelbſt zu beſorgen, ſo wer⸗


