Teil eines Werkes 
1. Bd. (1857)
Entstehung
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Nicht ich, Sir John, ſondern Sie in meinem Namen, da Sie mir die Ehre erzeigen, mein Zeuge zu ſein.

Und wenn er nun die Piſtole wählt, auf welche Entfernung und wie wollen Sie ſich ſchlagen?

Das iſt Ihre Sache, Mylord, und nicht die meine. Ich weiß nicht, ob dies auch in England der Fall, aber in Frankreich miſchen ſich die Duellan⸗ ten in nichts; es iſt die Sache der Zeugen, alles anzuordnen; was ſie thun, iſt immer richtig.

Was ich alſo thun werde, iſt gut?

Gewiß, Mylord.

Der Engländer verbeugte ſich. Die Stunde und der Tag des Kampfes? O, je früher, je beſſer; ich habe meine Familie ſeit zwei Jahren nicht geſehen und ich geſtehe Ihnen, daß es mich drängt, die Meinigen zu umarmen. Der Engländer ſah Roland mit einem gewiſſen Erſtaunen an; er ſprach mit ſo viel Zuverſicht, daß man hätte glauben können, er trage zum Voraus die Gewißheit in ſich, nicht fallen zu können. In dieſem Augenblick pochte es an die Thüre und die Stimme des Wirths fragte:

Darf man eintreten?

Der junge Mann antwortete bejahend: die Thüre öffnete ſich und der Wirth trat mit einer Karte in der Hand, welche er ſeinem Gaſte überreie e, ein.

Der junge Mann nahm die Karte und las:

Charles von Valanſolle. Von Herrn Alfred von Barjols, ſagte der Sehr gut! machte Roland.