Teil eines Werkes 
1. Bd. (1857)
Entstehung
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Noch einmal, auf Wiederſehen, umarme mich.

Roland warf ſich mit einer Bewegung leiden⸗ ſchaftlicher Dankbarkeit an den Hals desjenigen, der ihm ſo eben dieſe Erlaubniß gegeben.

O General! rief er,wie glücklich wäre ich. wenn ich nicht ſo unglücklich wäre!

Der General betrachtete ihn mit tiefer Innigkeit.

Du wirſt mir ſpäter mal Dein Unglück erzählen, nicht wahr, Roland? ſagte er.

Roland ſtieß ein ſchmerzliches Lachen aus, das ſchon zwei bis drei Mal hervorgebrochen.

O, bei Gott, nein, ſagte er,Sie würden zu ſehr darüber lachen.

Der General ſah ihn an, wie er etwa einen Narren angeſehen. 3

Nun, ſagte er,man muß die Menſchen neh⸗ men, wie ſie ſind. Namentlich, wenn ſie nicht ſind, was ſie zu ſein ſcheinen.

Du hältſt mich für Hedipus und gibſt mir Räthſel zu rathen.

Ah, wenn Sie das errathen, General, ſo be⸗ grüße ich Sie als König von Theben. Aber mit all' meinen Thorheiten vergeſſe ich, daß jebe Ihrer Mi⸗ koſtbar iſt und daß ich Sie hier unnütz auf⸗

alte.

Du haſt Recht Haſt Du Auſträge für Paris?

Drei: meine freundlichen Grüße an Bourienne, meinen Reſpect an Ihren Bruder Lucian und meine

arteſten Huldigungen für Madame Bonaparte.

Es ſoll ausgerichtet werden. Wo werde ich Sie in Paris finden?

Dumas, Jehu. I. 5