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„Nein, ich werde es nicht ſagen; aber es gibt ein italieniſches Sprichwort, welches es ſtatt meiner ſagt.“
„Wie heißt das Sprichwort?“ fragte der General, das Wort für ſeinen Gefährten ergreifend, indem er diesmal ſein glänzendes, ruhiges und tiefes Auge auf den jungen Edelmann richtete.
„Es heißt einfach: Francesi non sono tutti la- droni ma Buonaparte. Was ſo viel ſagen will als: Die Franzoſen ſind nicht alle Räuber, aber..“
„Recht hübſch,“ ſagte Roland.
„Ja, aber Buonaparte,“ antwortete Barjols.
Kaum war das unverſchämte Wort dem Munde des jungen Ariſtokraten entſchlüpft, als der Leller, mit welchem Roland ſpielte, ſeinen Händen entwiſchte und ihm ins Geſicht flog.
Die Frauen ſtießen einen. Schrei aus, die Män⸗ ner erhoben ſich.
Roland verfiel in jenes heftige Gelächter, das ihm eigenthümlich war, und ſank in den Stuhl zurück.
Der junge Ariſtokrat blieb ruhig, obgleich das Blut von ſeiner Augbraue über ſeine Wange her⸗ abfloß.
In dieſem Augenblick trat der Conducteur ein und ſagte nach der gewöhnlichen Formel:
„Wollen Sie einſteigen, Citoyens!“
Die Reiſenden, welche ſich gerne von dem Schau⸗ platz des Streites entfernten, dem ſie ſo eben ange⸗ wohnt, ſtürzten nach der Thüre.
„Entſchuldigen Sie, mein Herr,“ ſagte Alfred von Barjols zu Roland.„Sie gehören hoffentlich nicht zur Diligence?“


