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hellen Tage ein Straßenräuber, die Maske auf dem Geſichte, zwei Piſtolen und einen Säbel im Gürtel, einem ehrbaren Kaufmann die zweihundert Louisd'ors zurückgebracht, die er ihm am Tage vorher abge⸗ nommen und die Jener bereits verloren gab; wenn man hinzufügen wird, daß dies an einer Table d'Höte geſchehen iſt, an der zwanzig bis fünfundzwanzig Menſchen ſaßen und daß dieſes Muſter von Ban⸗ diten ſich wieder ruhig entfernte, ohne daß eine die⸗ ſer zwanzig bis fünfundzwanzig anweſenden Perſonen ihn am Kragen gepackt, ſo gehe ich eine Wette ein, daß man den als infamen Lügner behandeln wird, der die Keckheit hat, dieſe Anekdote zu erzählen.“
Und der junge Mann brach, in den Stuhl ſich zurücklehnend, in lautes Lachen aus, aber in ein ſo heftiges und kreiſchendes Lachen, daß ihn alle Welt erſtaunt anſah, während ſein Gefährte mit einer beinahe väterlichen Unruhe die Augen auf ihn ge⸗ heftet hatte.
„Mein Herr,“ ſagte der Eitoyen Alfred von Bar⸗ jols, auf welchen, wie auf die Uebrigen, dieſer ſeltſame und mehr traurige, oder vielmehr weit eher ſchmerz⸗ liche als heitere Ausbruch einen tiefen Eindruck machte und den er, bevor er antwortete, bis in ſein letztes Zittern hatte verklingen laſſen,„mein Herr, erlauben Sie mir, Ihnen zu bemerken, daß der Mann, den Sie ſo eben geſehen, kein Straßenräuber iſ
„Bah, offen und ehrlich, was iſt er denn?“
„Er iſt aller Wahrſcheinlichkeit nach ein junger Mann von ebenſo guter Familie, als Sie und ich.“
„Der Graf von Horn, den der Regent auf dem Greveplatz rädern ließ, war ebenfalls ein junger


