Teil eines Werkes 
1. Bd. (1857)
Entstehung
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ſchrieen, die Munici ablegen.

Lescuyer war der Secretär der Municipalität.

Sein Name wurde unter die Menge geworfen, nicht als der, welcher die beiden päpſtlichen Decrete

abgeriſſen, dann hätte er augenblicklich Verthei⸗ diger gehabt ſondern als der, welcher den Be⸗ fehl an den Beamten des Leihhauſes unterzeichnet, daß man die Effecten abgebe.

Man ſchickte vier Männer fort, welche Lescuyer ergreifen und nach der Kirche bringen ſollten. Man fand ihn auf der Straße, auf dem Wege nach dem Rathhauſe; die vier Männer warfen ſich auf ihn und ſchleppten ihn unter wildem Geſchrei nach der Kirche.

Dort angekommen, ſah Lescuyer an den flam⸗ menden Blicken, die auf ihn geheftet waren, an den ausgeſtreckten Fäuſten, die ihm drohten, an dem Ge⸗ ſchrei, das ſeinen Tod forderte, daß er in einem der Höllenkreiſe ſei, welche Dante vergeſſen.

Der einzige Gedanke, der ihm kam, war, daß der gegen ihn ſich empörende Haß durch die Ver⸗ ſtümmelung der päpſtlichen Anſchläge veranlaßt ſei; er beſtieg die Kanzel und wollte ſich eine Tribüne daraus machen. Mit der Stimme eines Mannes, der ſich nicht nur nichts vorzuwerfen hat, ſondern bereit iſt, von Neuem zu beginnen, ſagte er:

Meine Brüder, ich hielt die Revolution für noth⸗

palität müſſe ihnen Rechenſchaft

wendig; demzufolge handelte ich mit all' meiner

Macht...

Die Fanatiker begriffen, daß, wenn Lescuyer ſich erklärte, er gerettet war.