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erbauen, ohne ſich in ihre Freuden oder ihre Leiden⸗
ſchaften zu miſchen; ſondern die Geiſtlichkeit, wie ſie durch die Intrig geworden, das heißt, jene Hofabbés, die Rivalen der römiſchen Abbés, müßige Libertins, kecke Flegants, Könige der Mode, Autokraten des Salons, welche die Hand der Damen küßten, deren Cicisbeos zu ſein ſie ſich die Ehre gaben und ihre Hände den Frauen aus dem Volke reichten, denen ſie die Ehre erwieſen, ſie zu Maitreſſen zu nehmen.
Will der Leſer einen Typus jener Abbés haben, ſo nehme er den Abbé Maury. Stolz wie ein Her⸗ zog, anmaßend wie ein Lakai, Sohn eines Schuſters und ariſtokratiſcher, als der Sohn eines großen Herrn.
Wir nannten Avignon eine Prieſterſtadt, fügen wir noch hinzu, eine Stadt des Haſſes. Nirgend lernt man mehr als in den Klöſtern haſſen. Das
Herz des Kindes, das überall ſonſt rein von böſen Leidenſchaften iſt, ward hier voll Haß geboren, der ſich ſeit achthundert Jahren vom Vater auf den Sohn vererbt, und nach einem Leben voll Haß vermachte
der Vater die ganze diaboliſche Erbſchaft wieder ſei⸗ nen Kindern.
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Beim erſten Schrei der Freiheit, welchen Frank⸗
reich ausſtieß, erhob ſich die franzöſiſche Stadt voll
Freude und Hoffnung; der Augenblick war endlich für
ſie gekommen, laut die von einer jungen minorennen Königin, die ihre Sünden abkaufen wollte, geſchehene Auslieferung einer Stadt, einer Provinz und mit ihr einer halben Million Seelen ſtreitig zu machen. Mit welchem Rechte waren dieſe Seelen in aeternum
ue, den Ehrgeiz und die Begierde
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