Teil eines Werkes 
3. Theil (1826)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

2415

luſtig enden, und ich erwartete doch keinen an⸗ deren Erfolg als Reue aus dieſer Verwicklung, und einen Schmerz, auf den ich gern Ihre Gedanken hinlenken mochte. Wie froh war ich, den abgebrochenen Faden aufnehmen zu können, um Ihnen zu zeigen, daß die Verir⸗ rungen eines Geliebten leicht zu ewiger Tren⸗ nung führen können. Es that mir wohl, daß Sie an Marien mein Inneres zu errathen glaubten, obgleich eben dieſer Vergleich mir offenbarte, daß ich in Beziehung auf Sie weit tödtender getroffen ſeyn würde; ein unbeſonne⸗ nes Wort, dieſem leidenſchaftlichen Gefühl ent⸗ ſchlüpft, hätte mich beinahe verrathen. Ich ſah in ihrem Blick eine noch dunkle Ahnung aufdämmern. Zum Glück wurden wir unter⸗ brochen.

Wir kamen nach Paris zurück. Wie glücklich machte es mich, daß ich ſo gut wie ge⸗ zwungen wurde, für einen Augenblick dem ern⸗ ſten Leben, das ich mir vorgeſchrieben, zu ent⸗ ſagen, und dem Balle des Geſandten beizu⸗