Teil eines Werkes 
3. Theil (1826)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

☛☚̈ 196

„ſie ihrem Range und allem Prunke der Größe „entſagt hatten; ſie glaubten ſchon nichts mehr „von dem Glücke zu erwarten zu haben, als „meine Mutter ſich ſchwanger fühlte; und da „ſie ihre Niederkunft in dem Schooß ihrer Fa⸗ „milie gern halten mochte, wurde eine Reiſe „nach Italien unternommen. In Florenz habe „ich zuerſt das Licht erblickt. Ach! die Stunde „meiner Geburt war auch die des Todes mei⸗ „ner Mutter.“

„Die Jahre meiner Kindheit haben ſich „durch nichts Merkwürdiges ausgezeichnet; allein „ſie waren die Quelle aller meiner Leiden. Der „Vater vergötterte mich; die mütterlichen Ver⸗ „wandten ſahen in mir ein Spielwerk, das ſie „beluſtigte. Ich konnte den Ruhm ihres „Hauſes nicht vermehren; ich hatte keine An⸗ „ſprüche auf ihr Vermögenz; ſtatt meine Fehler „zu beſeitigen, gab meine Umgebung ihnen „Raum, Wurzel zu faſſen.“

„Indeſſen ſehnte ſich Herr d'Adelmar nach „ſeinem Vaterlande; wir kehrten nach Frankreich