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deln zu dürfen, gefunden zu haben. Wenn dies Bedürfniß befriedigt wird, hat der Menſch nichts mehr zu wünſchen, dann wird er ruhig und zufrieden leben. Das iſt, meine Herren und Damen! die Ueberzeugung meines ganzen Lebens. Alle gleich, werden wir wie gute Ge⸗ ſchwiſter leben, ohne daß Jemand von uns die Unrernehmungen des Andern zu tadeln habe; unſrer guten Abſichten gewiß, durch unſer Gewiſſen bekräftigt, ſchwöden wir jetzt Alle, dieſe Anſichten zu befolgen und die Welt und ihre Einrichtungen zu haſſen. Die genauern Vor⸗ ſchriften unſeres?-uſammenlebens, die ich in der Folge bei vorkommenden Gelegenheiten entwer⸗ fen werde, ſollen natürlicher Weiſe aus dieſer reichen und unveränderlichen Quelle hervorſtrö⸗ men; und wenn jene unglücklichen Sterblichen, die in dem Strudel der Welt und unter ſo verſchiedenen Regierungen leben, unſre Geſetze je kennen lernten, würden ſie, unſer Loos be⸗ neidend, ſeufzen: Sie waren glücklich, weil ſie weiſe waren!“


