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zu leiden. Sie wurde in ihr Zimmer geführt; Guſtav folgte, und bezeugte ihr mit Innigkeit ſeine Dankbarkeit, und den großen Antheil, welchen er an ihren Leiden nahm.
„Meine Wunde iſt höchſt unbedeutend,“ erwiederte ſie mit ſanfter, gerührter Stimme. „Ich bin in keiner großen Gefahr geweſen. Es wird nie in meine Gewalt kommen, die je ver⸗ gelten zu können, deren Sie ſich meinetwegen bloßgeſtellt!“
Guſtav fragte erſtaunt, wie er ſich ihre Worte erklären ſolle?
„Wollen Sie mich denn wirklich nie wie⸗ der erkennen?“ entgegnete Sie.
Der Graf betrachtete ſie forſchend, und ſuchte vergebens in ſeinem Gedächtniß, er konnte ſich nicht erinnern, jemals die Madame de Saint⸗Clement aus irgend einer Gefahr ge⸗ rettet zu haben 4
Endlich ſagke ſie:„Ich bin Cüäcilie d'Adel⸗ mar, und fühle immer, daß ich Ihnen das Le⸗ ben zu verdanken habe!“


