Teil eines Werkes 
2. Theil (1826)
Entstehung
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„Ein ſchreckliches, unerſetzliches Unglück „trennt uns auf immer! O! meine Cäcilie! „Dein Schmerz laſtet noch ſchwerer, als der „meinige auf meiner Seele! ich habe geſchwo⸗ „ren Dich glücklich zu machen, und ich bin es, „der Dich ewigen Thränen weiht; denn ich „kenne Dein Herz, es wird immer unverändert „ſchlagen; Deine erſte Liebe hat das Geſchick „Deines Lebens beſtimmt. Deine verzweifelnden „Eltern haben meine Schuld erfahren; aber „Du, meine Cäcilie! nur von mir ſollſt Du den „Bericht des unausweichlichen Verhängniſſes, „das uns trennt, hören.“

„Nachdem ich die Geſchäfte beendigt, die „meine Entfernung von der glücklichen Heimat „meiner Cäcilie erheiſcht hatten, kam ich nach „Rouen zurück, um den folgenden Morgen „weiter zu reiſen. Ich ging in das Schau⸗ „ſpiel; der Zufall hatte mich in die Nähe zweier „bejahrten Damen gebracht. Nach dem Schluß „des erſten Aufzugs verließ die eine ihren Platz, „und faſt in demſelben Augenblick wurde dieſer