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lichen Verirrungen, die eine überſpannte Phan⸗ taſie hervorbringt, zu erſparen, entfernte er von ihr Alles, was dieſe entflammen konnte. Er wollte nicht irgend eines der glänzenden Talente, die mit eben ſo viel Gewalt als Zauber die Leidenſchaften erregen, bei Noali ausbilden; Muſik und Tanz wurden verbannt; mehr Nach⸗ giebigkeit wurde der Malerkunſt gezeigt. Da Noali früh Luſt und Anlage zur Landſchaftma⸗ lerei zeigte, ertheilte der Baron ſelber, der im Beſitz dieſes Talents war, ihr Unterricht dar⸗ in, ſo auch in der Geſchichte. Ueberdies las Noali keine andern Bücher, als die, welche ihr der Baron gewählt, oder Auszüge, die er für ſie niedergeſchrieben hatte. 6 Noali war die Freude und das Glück die⸗ ſer Wohnung, als Theobald Zutritt dazu er⸗ hielt; nur ſelten erſchienen Fremde dort, und dann waren nie Madame de Serval, noch ihre Tochter gegenwärtig. Theobald war der erſte Jüngling, den Noali kennen lernte; er war jung und ſchön: ſein Geiſt und ſeine guten


