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Nichts konnte Theobald gelegner kom⸗ men; die Wärme ſeines Herzen theilte ſich ſei⸗ nen Worten mit, und der Baron ſchien alle zu verſchlingen. Die Berichte des Jünglings er⸗ ſtreckten ſich bis auf die kleinſten Umſtände; nichts wurde vergeſſen, beſonders ſprach er viel von ſeiner und ſeines Freundes Unruhe wegen der ſichtbaren Hinfälligktit der Gräſin, von ihrer gewöhnlichen Schwermuth, von den geheimen Leiden, die ihr Leben aufzureiben ſchienen, von ihrem Beſuch an dem Felſen, den geheimniß⸗ vollen 26ſten Juni.
An dieſer Stelle der Erzählung hielt Theo⸗ bald plötzlich inne, ein ſchmerzlicher Seufzer des Barons durchdrang ſein Inneres und hemmte ſeine Worte; ſeine Blicke hefteten ſich erſtaunt auf ihn, allein er konnte ſein Geſicht nicht ſe⸗ hen, welches ſeine Hände bedeckten. Theobald ſchwieg noch immer. 3
„Fahren Sie nur fort,“ verſetzte der Ba⸗ ron mit faſt verſagender Stimme:„ich höre


