Teil eines Werkes 
1.Theil (1826)
Entstehung
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des jungen Mädchens ins Gedächtniß zurück⸗ rief; obgleich er dabei bemerkte, daß dieſe über⸗ triebene Schüchternheit, wäre ſie nur von grö⸗ ßerer Anmuth begleitet geweſen, mehr werth ſei, als das freie Benehmen der weiblichen Ju⸗ gend, die ihm in Paris begegnet war.

Die Schule der zwölf Waiſen, die dem Grafen Erziehung und Unterhalt zu verdanken hatten, war an der Küſte des Meeres am Fuß des Felſens, der das Grab ſeiner Mutter um⸗ ſchloß, hingebaut. Eine Capelle von einfacher, aber edler Bauart, ſtieß dicht an dies Gebäu⸗ de, wo Guſtav im ruhigen Anſchauen und Ge⸗ nuß ſeines gelungenen Werkes viele Stunden verbrachte.

Viele Frauen der Gegend hörten gern un⸗ ter dem Vorwand, daß dieſe Capelle ihrer Woh⸗ nung näher ſei, dort die Meſſe; allein dieje⸗

nigen von ihnen, die ſie in der Abſicht beſuch⸗

ten, eine Bekanntſchaft mit dem hübſchen Ein⸗ ſiedler einzuleiten; fanden ſich in ihrer Erwar⸗ tung getäuſcht. Guſtav beſuchte zwar Sonn⸗