Teil eines Werkes 
1.Theil (1826)
Entstehung
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heftebes ſein Herz zog ihn nach der neuen Ver⸗ wandten hin..

Sobald Julien allein war, da er ſich der wildeſten Verzweiflung hin. Pflicht, un⸗ ſinnige Liebe, die Gegenwart des Oheims, die Flucht, wozu er ſich verpflichtet, Eglantinens Schande, alles vereinte ſich, um ihn zuvernichten.

„Was kümmert mich“ rief er endlich; nwas ſie geweſen iſt; genug, daß ſie jetzt mich liebt. Möge ſie auch eine Verlorne geweſen ſeyn; hat die Liebe denn nicht die Gewalt, Al⸗ les zu reinigen!“ tiu

In dieſem Augenblich ſchlug die Uhr ſie⸗ ben. Er ſchien ſich etwas zu faſſen; er nahm mechaniſch ſeine Piſtolen herunter; ſchob einige

Papiere zurück, und erblickte auf dem Tiſch ei⸗ nen Brief, geſtempelt aus Nizza, den der. Die⸗ ner dahin gelegt. 1

Da er trotz dem Sturm ſeines Inneren doch noch immer zum Entßiiehen entſchloſſen war, ergriff er den Brief, ſteckte ihn zu ſich, mit der

Abſicht, ihn erſt den folgenden Tag zu leſen;