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mit Adelaiden zu reden. Allein ihr Gatte, der ſie ſehr zu lieben ſchien, wich keinen Augen⸗ blick von ihrer Seite. Julien fühlte ſich übri⸗ gens beunruhigt über den Ausdruck von in⸗ neren Leiden, der aus ihren Zügen ſprach; ob⸗ gleich ihre heitern Mienen ſie gern verläugnen mochten. Indeſſen nach Tiſche, während Eglan⸗ tine mit dem Herrn de Roſelle an dem Forte⸗ piano ſaß; näherte er ſich zitternd Adelaiden.
„Wo kann ich Sie ſehen?“ fragte er mit faſt verſagender Stimmez„ich muß, ob nur einen Augenblick, mit Ihnen reden; Ihre Verzei⸗ hung thut mir Noth! Sie müſſen mich haſſen!“
„„Ich! Sie haſſen?““ erwiederte ſie ganz leiſe mit einem Blick, der ihm das Herz brach, dann fügte ſie nach einigen Augenblicken Nachſinnen hinzu:„Ja! Sie ſollen mich noch einmal ſehen! 66
„Einmal!“ unterbrach ſie Julien. ,, Kommen Sie den Tag nach Uebermorgen zu mir, in der Mittagsſtunde,““ verſetzte ſie; „„ich werde allein ſeyn.““
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