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feier, von den Klopfgeiſtern und den geprieſenen Fort⸗ ſchritten der Wiſſenſchaft. So rückte er allmälig weiter zu den Börſenkourſen und Theateranzeigen, zu den Auk⸗ tionen und billigem Ausverkauf, bis er zu den gerichtlichen Vorladungen gelangte. In ſeiner Leſewuth wurden auch dieſe durchgearbeitet, eine nach der andern, der Steckbrief hinter dem entſprungenen Sträfling, ſowie der nothwendige Hausverkauf, immer mit derſelben Gewiſſenhaftigkeit. Nur noch wenige Zeilen und er hatte das ganze Blatt vom An⸗ fang bis zum Ende, von der Politik bis zur Annonce des Käſekrämers verſchlungen und dadurch ſeinen Wiſſensdurſt befriedigt. Plötzlich aber wurde ſeine bisher behaglich nachläſſige Haltung eine andere, ſeine Bewegungen ver⸗ riethen mit einem Male eine tiefe Erſch hütterung, die höchſte Spannung; die Augen bohrten ſich i in die Zeitung ein und wurden immer größer und größer, als drohten ſie aus ihren Höhlen herauszutreten; die Hände zitterten und
ließen das Blatt fallen, der Kopf wurde ihm ſchwer, Alles
drehte ſich im Kreiſe und er mußte ſich beſinnen, wo er war. Es konnte aber keine unangenehme Nauich ſein, welche er ſo eben erſt aus dem Journal geſchöpft hatte, te er ſprang mit glänzenden Blicken auf, um ſeine Frau zu rufen.
„Was giebt es denn?“ fragte dieſe, noch ganz roth von der Hitze in der Küche.


