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„Ich glaube wirklich, daß es bei Dir im Kopfe nicht ganz richtig iſt?“
„Wie ich beim Kaufmann an der Ecke vorüberkam, dachte ich, daß ein Gläschen Warmes bei dem Wetter nichts ſchaden würde. Ich hatte noch fünf Groſchen übrig.“
„Und die haben Dich gedrückt.“
„Für einen Groſchen eine Citrone, für drei Groſchen Rum; Zucker haben wir im Hauſe; das giebt einen aus⸗ gezeichneten Punſch. Nicht wahr, Alte, Du trinkſt auch zuweilen gern ein Gläschen?“
„Du haſt einmal heute die Spendirhoſen angezogen,“ ſchmunzelte ſie freundlich, indem ſie Hannchen befahl, in einem Topf Waſſer auf dem Herd zu wärmen und aus dem Speiſeſchrank den ſorgfältig verſchloſſenen Zucker her⸗ beizuholen. Dieſe ernſthaften Anſtalten zu einem„Punſch“ verſetzten die kleine Geſellſchaft in die lebhafteſte Auf⸗ regung; der bloße Gedanke an das ſeltene Getränk be⸗ rauſchte ſchon die Kinder, ſie ſprangen von ihren Stühlen auf und äußerten ihre Freude in ziemlich lautem Jubel, bis der Vater mit ſeiner Stentorſtimme dazwiſchen fuhr.
„Ruhig! und wer ſich vom Platze rührt, bekommt nichts,“ rief er im drohend väterlichen Tone.
Das wirkte beſſer wie jedes andere Mittel; es wurde ſo ſtill, daß man faſt ein Mäuschen pfeifen hören konnte. Keines wagte mehr zu reden, geſchweige gar zu ſchreien
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