Teil eines Werkes 
Erster Theil (1855)
Entstehung
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denen Huͤtten gleichſam nur als die beſondern Stock⸗ werke eines einzigen, rieſig hohen Hauſes, deſſen Grundmauern von den Wellen des Sees beſpuͤlt wer⸗ den, waͤhrend das Dach die Spitzen der nackten Felſen uͤberragt. Nur die Naͤhe der großen Salz⸗ bergwerke, welche eine anſehnliche Ausbeute liefern, erklaͤrt es einigermaßen, daß ſich hier unter ſo un guͤnſtigen Verhaͤltniſſen noch die Menſchen angeſiedelt haben, wo kaum die Ziegen fuͤr ſich und ihre Jungen hinreichende Nahrung finden. So eng und ſchmal ſind die Straßen und Gaͤßch w die zerſtreut liegenden Wohnungen verbind g ſie hoͤchſtens Fußpfade genannt werden koͤnnen. Der einzige groͤßere Platz in dem Staͤdtchen iſt der Kirchhof mit der aus dem fuͤnfzehnten Jahrhundert ſtammenden Kirche, ein ſchoͤnes, ſtattliches Gebaͤude, von dem aus man eine wundervolle Ausſicht auf den dunkel⸗ gruͤnen See genießt. Die meiſt armen Bewohner Hallſtadts ſind daher gezwungen, ihre groͤßeren Ver⸗ ſammlungen und Feſte auf dem Waſſerſpiegel zu feiern, der allerdings Raum genug ihnen darbietet. Kein Platz in der Welt laͤßt ſich aber mit dieſem wunder⸗ baren Saal vergleichen, der von maͤchtigen Geiſter⸗ haͤnden errichtet ſcheint. Als Waͤnde dienen die rie⸗ ſigen, roͤthlich ſchimmernden Felſenmauern, ſtatt der

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