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du mir den Weg zur Heimath, zum Himmel ge⸗ zeigt. Wir wollen niemals uns verlaſſen.—
Er hatte das erröthende Mädchen an ſeine Bruſt gedrückt und ſeine Lippen beührten die ihri⸗ gen in einem innigen Verlobungskuß.
Eugens Rath wurde auch befolgt. Oskar verließ mit ſeiner Schweſter die Reſidenz und be⸗ gab ſich auf das Land. Dort wurde mange Wo⸗ chen ſpäter ein kleines, aber fröhliches Hochzeitsfeſt gefeiert, bei welchem auch natürlich das würdige Förſterpaar nicht fehlen durfte.
Mitten im Sturme der Zeit lebten die Glück⸗ lichen ruhig auf ihren Gütern, welche Oskar nach wie vor verwaltete. Eugen hatte mancherlei Ver⸗ beſſerungen aus fremden Ländern mitgebracht und widmete ſich mit Eifer der Landwirthſchaft, wäh⸗ rend Adele die ſtillen Tugenden einer Hausfrau übte und das Leben der Ihrigen mit zarter Weib⸗
lichkeit verſchönte. Ein Kreis gebildeter Nachbarn
leiſtete ihnen von Zeit zu Zeit Geſellſchaft, ſo daß ſte gern auf die Vergnügungen der feinen Welt Verzicht leiſten konnten.
Oskar hat trotz aller Ermahnungen und Bit⸗
ten der Schweſter und des Schwagers ſich noch Ring, Stadtgeſchichten. IV. 16


