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aus. Dort verbarg ich mich in einem Graben, bis ich den Wagen des Grafen kommen hörte. In der Dunkelheit ſchwang ich mich unbemerkt hinten auf das Bedientenbrett, das zum Glück leer geblieben war. So fuhr ich mit dem Grafen in ſeiner eige⸗ nen Equipage bis zur Reſidenz, wo ich beſſeren Be⸗ ſcheid als ſein Kutſcher wußte. In der Vorſtadt verließ ich heimlich wieder meinen Sitz und eilte durch einige Quergaſſen auf näherem Wege in meine Wohnung. Schnell warf ich meine Kleider ab und ſchlüpfte in mein Bett. Wenige Minuten ſpäter klopfte der Graf an meine Thür. Zuerſt ließ ich ihn ſo lange als möglich warten, endlich öffnete ich mit anſcheinender Schlaftrunkenheit und höchſt ver⸗ wundert über ſeinen unerwarteten Beſuch. Das Erſtaunen in ſeinem Geſicht werde ich nie vergeſſen. Er ſtammelte einige unzuſammenhängende Worte als Entſchuldigung, denen ich willig Glauben ſchenkte. Ich lud ihn natürlich ein, ſich von ſeiner anſtren⸗ genden Reiſe zu erholen, doch er ſchützte dringende Geſchäfte vor und eilte, vollkommen von der Un⸗ ſchuld ſeiner Gattin überzeugt, nach Hauſe, wo er auf den Knieen Abbitte leiſtete. Leider blieb die


