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Haupt ſeiner Tochter!— entgegnete Klara mit mildem Lächeln.
— Sie ſind ihre Tochter,— ſagte der Alte mit ſeltſamem Nachdrucke, ſo daß Klara nachdenk⸗ lich wurde.
Sie glaubte von ihrer Stiefmutter einmal ge⸗ hört zu haben, daß Wallners erſte Frau von ihren Eltern gezwungen war, dem Geheimrath die Hand zu reichen. Als Klara ſich ſträubte, Benno Mey⸗ ers Bewerbungen anzuhören, hatte die rohe Frau in ihrer Gegenwart zu dem Geheimrath geſagt: — Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm, ihre Mutter mußte ja auch erſt gezwungen werden, dich zu heirathen, weil ſie eine Liebſchaft mit dem ver⸗ drehten Theologen, dem Leonhard hatte.—
Damals wurde von Klara dieſe Rede nicht weiter beachtet und das Ganze nur für eine ge⸗ wöhnliche Verleumdung der Geheimräthin gehalten, jetzt aber durchzuckte ſte der Gedanke wie ein Blitz: wenn der Greis der unglückliche Geliebte deiner Mutter wäre!
— Leonhard!— flüſterte ſie leiſe, als wollte ſte ihn an vergangene Zeiten mahnen.
— Eliſabeth!— rief der Greis mit zittern⸗


