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Mullrich,— der verdient, daß man ihn auf Hän⸗ den trägt. Ein ganz anderer Kerl, wie der Dok⸗ tor, ja, der iſt ein geborner Kavalier, läßt Etwas drauf gehen und ſteht nicht ſo genau die Rech⸗ nung an.—
— Ein generöſer Herr,— ſtimmte die Gat⸗ tin bei.
— Und immer artig und galant,— ſetzte Guſtchen noch hinzu.
— Das verbitt' ich mir,— ſchrie plötzlich der Wirth dazwiſchen, deſſen Eiferſucht durch dieſe Lobſprüche rege gemacht wurde.
— Aber Mullrich!— mahnte die Hausfrau.
— Nu, nu.— entgegnete dieſer beſänftigt, ich mein' es nicht ſo bös', aber Jugend hat keine Tugend und Guſte iſt eine ſolche Gans, daß ſte Alles glaubt, was ihr die Herren vorſchwatzen. Den Teppich ſoll er bekommen, du kannſt einen alten beim Trödler an der Ecke kaufen, der ver⸗ richtet ganz denſelben Dienſt und kommt nicht ſo theuer. Dafür ſetzen wir ihm das Briefporto höher an, das merkt er nicht und umſonſt iſt nicht ein⸗ mal der Tod.—
— Der Aſſeſſor Stürmer iſt zwei und zwan⸗


