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zen ſie in das ſo bezeichnete Haus, jagen die Treppe hinauf, klingeln mit Heftigkeit und verlangen un⸗ geſtüm, die möblirte Stube mit oder ohne Kabinet in Augenſchein zu nehmen. Ihr rollendes Auge, welches den Raum durchmißt und die aufgeſtellten Gegenſtände prüft, verräth eine tiefe innere Be⸗ wegung. Die mannigfachſten Gefühle durchtoben ihre Bruſt, Furcht oder Hoffnung, endlich das Ende ſo vieler Leiden gefunden zu haben. Mit Aengſt⸗ lichkeit wird nach dem Preiſe gefragt und wenn derſelbe anſteht, iſt der Patient auch meiſt für einige Zeit geheilt, wenn aber nicht, ſo wüthet die Krankheit nur um ſo ſchrecklicher fort.
Dieſe Epidemie möchten wir am liebſten mit dem Namen Oikomania belegen. So ein grie⸗ chiſches Wort giebt gleich der ganzen Sache ein gelehrtes Anſehn, und wir wollen uns um keinen Preis der Welt das Verdienſt einer ſo wichtigen mediziniſchen Entdeckung ſtreitig machen laſſen: Die Oikomania oder Chambregarniſtenſucht befällt meiſt nur junge unverheirathete Männer und alte Hage⸗ ſtolze, Frauen leiden weit weniger daran und Kin⸗ der bleiben gänzlich davon verſchont. Ein ſolcher Patient ſteht oder geht vielmehr


