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indem ſie mit der Lampe in der Hand die armſelige Kellerwohnung beleuchtete.—
Die Mutter antwortete nicht, nur ein tiefer Seufzer entrang ſich ihrer Bruſt.
— Was fehlt dir?— fragte das beſorgte Kind. — Sind wir hier nicht glücklich unter Dach und Fach? Iſt die jetzige Wohnung nicht beſſer und billiger, als die vorige? Ich hab' mich ſchon umgeſehn. Wir haben noch eine Kammer, wo die Kinder ſchlafen können, und ein Gelaß für das Holz und den Obſtvorrath.—
— Für das Obſt werden wir bald keinen Raum mehr nöthig haben,— entgegnete das bleiche Weib in kummervollem Ton.— Wir müſſen wohl den Handel aufgeben. Ein Korb mit Aepfeln iſt halb verfault, und wenn wir nicht die alte Schuld be⸗ zahlen, wird der Verkäufer uns keinen neuen Vor⸗ rath, anvertrauen.—
— um des Himmels willen, Mutter, ſprich nicht ſo. Wovon ſollen wir dann leben?— forſchte Agnes, welche in dem Obſtverkauf, der bisher von der Mut⸗ ter betrieben wurde, die einzige Nahrungsguelle ſah, die nunmehr auch zu verſiegen drohte.
— Weiß Gott,— lautete die traurige Antwort,


