Teil eines Werkes 
1. Band (1859)
Entstehung
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Dummheit! Wozu dieſe Umſtände. Die Betſchwe⸗ ſtern werden Dich nicht gehen laſſen und Dir die Ohren ſo lange vollheulen, bis Du wieder bleiben wirſt.

Bin ich nicht in Deiner Gewalt, habe ich Dir nicht geſchworen, Dir zu folgen?

Aber wenn ſie Dich mit Gewalt zurückhalten? Dem Pfaffenvolke traue ich alles Mögliche zu.

Das wird nicht geſchehen; Niemand kann mich zwingen, wenn ich gehen will. Sollte es zum Aeußerſten kommen, ſo bin ich entſchloſſen, der Oberin Alles zu ge⸗ ſtehen. So wie ich ſie kenne, wird ſie dann ſelbſt mir die Thore mit Freuden öffnen und Gott danken, wenn ich mich, ohne Aufſehen zu erregen, wieder entferne.

Meinetwegen! Thue, was Du willſt, wenn Du nur Dein Verſprechen hälſt. Leid thut es mir nur, daß Du mir mit Deiner philiſterhaften Denkungsweiſe einen Hauptſpaß verdirbſt. Eine Entführung aus Gethſemance, eine fromme Schweſter, die mit einem fremden Manne durchgegangen! Das hätte Aufſehen in der Reſidenz ge⸗ macht, das wäre ein gottvoller Skandal geworden. Ich habe mir ſchon das Geſicht der Frau Oberin und die Viſage der Schweſter Suſanna im Stillen ausgemalt. Schade um den guten Witz!

Laß uns gehen, mahnte Martha ernſtlich;wir werden Beide der Ruhe bedürfen. Ich will vorangehen