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ihren Thränen, den Zoll ihrer kindlichen Liebe dar⸗ 1 bringend. Beim Weggehen reichte ſie ihre Hand einem Manne mit wehmuͤthigem Lächeln. Das reinſte Glück ſtrahlte aus ihren Augen, als ſie zu dem treu gebliebenen Geliebten emporblickte, der, wie man wohl errathen haben wird, kein Anderer als der wackere Bormann war. Beide falteten die Hände 1 zum ſtillen Gebet. In dieſem Augenblick drang die Sonne aus dem bisher finſteren Gewölk des Him⸗ .
mels und ihr Licht vergoldete die ſchwarze Inſchrift auf dem Leichenſteine des Geheimraths und die be⸗ deutungsvollen Worte:„F ühre uns nicht in V Verſuchung.“
Ende.
Prag 1857. Druck von Kath. Gerzabek.


