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Drittes Buch. 8 Erſtes Kapitel. Mattan
Erſtlich: kurz nach der Nothenburgiſchen he. lung, da habe ich aber einen Handel gehabt, denn Herr Melchior Suͤzel ſel. ſchrieb mir gen Jaxthau⸗ ſen, als ich eben ungefaͤhrlich dahin kommen war, und bat mich, ich ſollt' eilend zu ihm kommen gen Balbach, und gemeinte er, wie ich doch nicht an⸗ ders gewußt, meine Sache treulich und gut. Wie ich dahin kam, hatte er viel Geſinds im Hauſe, die er vielleicht auch beworben hatte, welche zu mir kamen und zeigten mir an, was die Meinung waͤre und warum mir Herr Melchior Suͤzel ſel. geſchrie⸗ ben haͤtte, und ſagten, wie der Landgraf von Leuch⸗ tenberg ihm den andern Tag zuvor einen Knecht auf dem Waidwerk niedergeworfen haͤtte da er vermeinte, das Jagen waͤre ſein. Und er haͤtte nun wieder einen An⸗ ſchlag, da er wuͤßte wo der Landgraf den andern Tag auch jagen wuͤrde, da wollte er ſich an ihm raͤchen und wollte auch dagegen handeln. Da ſagte ich, als der Juͤngſte unter ihnen, wie wenn der Verraͤther, den ihr habt, uns alsbald verrieth als jene, und wie es mich ahnte, ſo gings auch. Wir waren fruͤher zu Bal bach heraus, und gab ich einem Knechte, der hieß Dalle, zwei Buben zu, einer war Goͤtz von Thuͤn⸗ gens und der andere mein, und befahl ihm, daß er ſollte die Buben zu ſich nehmen, die Augen auf⸗ thun und die Hoͤlzer und alle Dinge wohl beſehen,


