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von ſeiner Ankunft unterrichtet hatte, ſo mußte er ſich nothwendig darüber wundern, daß dieſelbe bereits be⸗ kannt war.
— Von wem? fragte er und empfing den Brief.
— Leſen Sie, antwortete der Bote ganz kurz.
Armfelt hatte zwar unter ſeinem angenommenen Namen einige wichtige Briefe auf der Poſt in Wismar erwartet, im Uebrigen aber konnte dieſer Name Nie⸗ mand anders als Döring und einem Courier aus Peters⸗ burg bekannt ſein, der ihn ebenfalls hier treffen ſollte.
Sowohl von Döring als dem Courier wußte er, daß ſie ihn nicht unnöthig bloßſtellen würden.
Inzwiſchen erbrach er den Brief und las zu ſeiner Verwunderung nur folgenden kurzen Satz darin:
„Ein alter Feind wünſcht Sie vor ſeinem Tode noch zu treffen, weil er Ihnen die Hand zur Verſöhnung reichen will. Ihr Incognito iſt mir heilig. Folgen Sie dem Boten.“
Armfelt zögerte einen Augenblick, weil dieß eine neue Schlinge von Seiten ſeiner Feinde ſein konnte, die, wie er wohl wußte, Alles aufboten, um in ihren ecere e gegen ihn das gewünſchte Ziel zu er⸗ reichen.
— Was ſagen Sie dazu, Döring? fragte er, an dieſen gewandt.—
Aber Döring hatte die Frage noch nicht beantworten können, als der Bote, der ihre Bedenklichkeit bemerkte, ein Zeichen gab, das Keinem von ihnen entgehen konnte. Es war ein Freimaurerzeichen.
— Laſſen Sie uns Vertrauen darauf haben, ſagte Armfelt. Fahr zu!
Der Fremde ging langſam vor ihnen her, und Schritt für Schritt folgte Armfelt's und Döring's Wa⸗ gen ihm nach.
Bald ging der Unbekannte von der Hauptſtraße ab und lenkte in eine kleine Nebengaſſe ein, durch welche
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