3²9 Greifswalde u. Hſt. von 5400 E. Wolgaſt Hſt. Hf. an der Peene, mit 4000 E. Barth Hf. von 3200 E. Grimm, Tribeſees, Loitz, Damgar: ten St. Bergen H. auf der Inſel Ruͤgen. Die Halbinſel Wittow, mit dem Vorgebirge Arkona. Die Halbinſel Jasmund. Die Inſelchen Hid⸗ densde, Ummanz u. ſ. w.
11) Geſchichte. a. Von Sachſen. Schon in uralten Zeiten gab es in Sachſen eine Menge ſtreit⸗ barer, von einander unabhaͤngiger Voͤlkerſchaften, die durch ihre Kriege mit den Roͤmern und den Zug nach Britannien bekannt wurden. Im achten Jahrhun⸗ dert nach Chriſti Geburt beſtegte Karl der Große die Sachſen, und zwang ſie, den chriſtlichen Glau⸗ ben anzunehmen. Vom Kten bis zum 15ten Jahrhun⸗ dert herrſchten in Sachſen nach einander Herzoge aus dem wittekindiſchen(dem alten Koͤnigsſtamme), billungiſchen(von Herrmann Billung), bayriſch⸗ welfiſchen und afkaniſchen Stamme. Aus dieſem letzteren erhielt Bernhard die Kurwuͤrde, wiewohl erſt Rudolph III. den Namen eines Kurfuͤrſten von Sachſen gebrauchte; deſſen Bruder Albert III. 1422 erblos ſtarb. Friedrich der Streitbare, Markgraf von Meißen, welcher zugleich Thuͤringen und Koburg beſaß, wurde hlerauf von Kaiſer Siegmund mit dem Kurfuͤrſtenthum Sachſen belehnt; und ſeine beyden Enkel, Ernſt und Albert, theilten das meißniſch⸗ ſaͤchſiſche Haus in zwey noch jetzt fortdauernde, von


