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Anhalt, Altenburg, Koburg u. f. uͤberfluͤſſigen, doch im Ganzen hinlaͤnglichen Getreidebau; Garten⸗ und Baumfruͤchte in Menge, ziemlich viel Flachs, Hanf und Hopfen, wovon treffliches Bier(Merſeburger, Wurzner, Eulenburger, Torgauer, Zerbſter,) gebrauet wird; in einigen Gegenden auch Faͤrbekraͤuter, Nuͤb⸗ ſen, Tabak oder allerley Gewuͤrzkraͤuter; Weinbau, ſelbſt in den noͤrdlichſten Strichen, wiewohl nicht zu⸗ reichend fuͤr das Land; anſehnliche Waldungen, Pech, Theer, Kienruß, Potaſche; gute Vieh: beſonders Schaaf⸗ und Schweinezucht; Roth⸗ Schwarzs und Federwildpret; Pferde, Fiſche; Porzellan⸗ Siegel⸗ Walkers und Farbenerden, Serpentin, Edelſteine, Marmor, Schiefer, Sand⸗ und Quaderſteine; ſchoͤne Perlen in der Elſter u. ſ. w. Die Bergwerke liefern viel Silber(aus dem Erzgebirge jaͤhrlich 64,000 Mark), Zinn, Kupfer, Bley, Eiſen, Halbmetalle, Schwefel und Steinkohlen. Die vorhandenen Salz⸗ quellen, z. B. zu Duͤrrenberg, Artern, bey Breuz⸗ burg, Frankenhauſen n. f. verſehen das Land reich⸗ lich mit Salz. Manufakturen und Fabriken aller Art, beſonders Wollen⸗ Baumwollen/ und Spitzenmanufak⸗ turen(nebſt einer Porzellanfabrik, welche das beſte Porzellan in der Welt liefert) trifft man im Kurſaͤchſt 5 ſchen faſt allenthalben an;(in den herzoglich aͤchſi ſchen und ſchwarzburgiſchen Landen in einem geringern Gra⸗ de; im Anhaltiſchen am wenigſten,) und der Handel mit den Natur; und Kunſtprodukten, vornehmlich auch der Buchhandel iſt in einem bluͤhenden Zuſtande, weil


