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Bremen Hſt. an der Weſer, mit 5500 Häuſttn und 45,000 E. Vegeſack Fl. Hf.
11) Geſchichte des grzunſchtegiſche Hauſes. Das braunſchweiglſche Haus ſtammt von dem ſaͤchſiſchen Herzoge Heinrich dem Loͤwen, aus dem welſiſchen
Geſchlechte, ab. Dieſer verlor zwar durch ſeine Achtss
erklaͤrung den groͤßten Thell ſeiner weitlaͤuftigen Be⸗ ſitzungen, behielt aber doch noch ſeine braunſchweigluͤs neburgiſchen Erblaͤnder, woruͤber Kaiſer Friedrich II. ſeinem Enkel Otto, mit dem Zunamen, das Kind, den Titel eines Herzogs beylegte. Von deſſen Nach⸗ kommen wurden dieſe Laͤnder bald zuſammen, bald ge⸗ trennt regiert, bis ſie endlich nach dem Tode Herzogs Prnſt, welcher ſich zuerſt in ſeinem geſammten Hauſe zur evangeliſchen Religion bekannte, in 2 Hauptlinien,
die braunſchweigiſche und luͤneburgiſche, zerfielen.
Beide theilten ſich wieder in verſchiedene, jedoch bald erloͤſchende Nebenlinien; und Herzog Wilhelm, der Stifter der juͤngern luͤneburgiſchen Hauptlinie, erbte die Grafſchaften Hoya und Diepholz; Georg Wil⸗ helm verſchaffte ſeinem Hauſe das Sachſen⸗Lauenbur⸗ giſche; Ernſt Auguſt erlangte 1692 die Kurwuͤrde, welche aber erſt ſein Sohn, Georg Cudwig, 1708 wirklich antrat, der ſeinen Staat durch die den Schwe⸗ den entriſſenen Laͤnder, Bremen und Verden, merklich vergroͤßerte, und ſogar 1714 unter dem Namen Georg I.
den engliſchen Thron beſtieg.(Siehe England.) Die
Verbindung mit England verflocht die kurhannoͤveri⸗
ſchen Lande in mehrere verderbliche Kriege mit Frank⸗
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