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helm IV.) und die darmſtäͤdtiſche(von deſſen juͤngſtem
Sohne Georg J. geſtiftet) bis jetzt fortdauern. Außer dieſen beyden Hauptlinien beſtehen indeß noch einige Nebenlinien, die aber blos gewiſſe Landeseinkuͤnfte oder ſogenannte Appanagen, und keine Hoheitsrechte beſitzen. Zwey davon, Heſſen⸗Rheinfels⸗Rothenburg, und Philippsthal ſind Nebenlinien der Kaſſelſchen; Heſſen⸗Homburg aber iſt eine Nebenlinie der Darm⸗ ſtaͤdtiſchen Hauptlinte.— Der vorhin erwaͤhnte Land⸗ graf, Philipp der Groͤßmuͤthige, war ein eifriger Be⸗ kenner und Vertheidiger der lutheriſchen Lehre, worin auch das Darmſtaͤdtiſche Haus beharrte; ſein Enkel Moritz hingegen, der zweyte Landgraf von Heſſen⸗ Kaſſel, bekannte ſich zur reformirten Konfeſſion. Frie⸗ drich I. wurde als Erbprinz Koͤnig von Schweden, ehe er 1730 die Regierung der kaſſelſchen Lande antrat. Unter ſeinem Bruder und Nachfolger Wilhelm VIII. litt Heſſen durch den ſiebenjaͤhrigen Krieg ſehr viel, ob⸗ gleich die heſſiſchen Truppen mit ausgezeichneter Tapfer⸗ keit ſochten. Friedrich II. der als Erbprinz zur ka⸗ tholiſchen Religion uͤbergetreten war, ſetzte in Verbin⸗ dung mit England nicht nur diefen Krieg bis zu dem 1762 erfolgten Frieden fort, ſondern gab auch nach dem⸗ ſelben zum Behuf des amerikaniſchen Krieges ein an⸗ ſehnliches Heer in brittiſchen Sold, wodurch zwar ſein Schatz ſehr vermehet, aber auch zugleich ein großer Theil ſeiner Unterthanen in Elend und namenloſen Jammer geſtuͤrzt wurde. Er ſtarb 1785, und ihm folgte ſein(proteſtantiſch gebliebener) Sohn, Wil⸗
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