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s. Die freye Reichsſtadt Frankfurt am Mayn, wichtige Hſt. mit 43,000 E. und einem kleinen Ge⸗ biete. 24.
11) Geſchichte von Heſſen. Den groͤßten Theil derjenigen Laͤnder, welche jetzt Heſſen ausma⸗ chen, bewohnten in den aͤlteſten Zeiten die Chatten. Schon im I1ten Jahrhundert hatte Heſſen eigene Gra⸗ fen, von denen Ludwig der Baͤrtige ſich in Thuͤrin⸗ gen ſo viele Guͤter erwarb, daß ſein Enkel Ludwig III. zum Landgrafen von Thuͤringen ernannt wurde. Doch dieſes Landgraͤfliche Haus Thuͤringen und Heſſen ſtarb bereits 1247 mit dem Enkel des Stifters, dem zum GegenKaiſer Friedrichs II. erwaͤhlten Heinrich Raſpo aus; worauf nach einem lange Kriege Thuͤrin⸗ gen an den Markgrafen zu Meißen, und hernach an Sachſen; Heſſen aber an einen Fuͤrſten aus brabandi⸗ ſchem Stamme, Heinrich das Kind, den Stamm⸗ vater des noch jetzt fortbluͤhenden heſſiſchen Hauſes, ge⸗ langte, unter welchem es zu einem Fuͤrſtenthum erho⸗ ben ward, und nach und nach den Titel einer Land⸗ grafſchaft annahm. Der merkwuͤrdigſte von den Nach⸗ folgern dieſes Heinrich I. war der in der Reformations⸗ geſchichte beruͤhmte Philipp der Großmuͤthige. Er hatte die vorher ſchon einigemal vertheilt geweſene heſſiſche Lande aufs neue unter ſich vereinigt; aber er theilte ſie wieder unter ſeine 4 Soͤhne, von welchen neuerrichteten Linien jedoch die zwey mittlern gleich mit ihrem Stifter wieder ausſtarben, ſo daß nur noch die heſſen kaſſeliſche(von Philipps aͤlteſtem Sohne Wil⸗


