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ſchiedenen Orten ſehr viele giebt. Doch herrſcht insbe⸗ ſondere die katholiſche Religion im Veſt oder der Graf⸗ ſchaft Recklinghauſen, dem Herzogthum Weſtphalen, den Ueberreſten des koͤllniſchen und trieriſchen Gebietes am Rhein, Worms, Speyer, Straßburg u. ſ. w. im Eichsfeldiſchen, in den Fuͤrſtenthuͤmern Aſchaffen⸗ burg und Fulda, in dem leiningenſchen Geblete; die. reformirte im Heſſenkaſſeliſchen, Hanauiſchen, den Graf⸗ ſchaften Solms, Iſenburg, Witgenſtein, einem Theile der Pfalz und der naſſauiſchen Laͤnder; und die lutheri⸗ ſche im Heſſen⸗Darmſtaͤdtiſchen, Waldeckiſchen, der Grafſchaft Wetzlar, hin und wieder im Naſſauiſchen, in der Stadt Frankfurt u. ſ. w. In dem heſſiſchen Hauſe ſindet man alle 3 Religionspartheyen; denn der Kurfuͤrſt von Heſſen⸗Kaſſel bekennet ſich nebſt der Phis lippsthaliſchen und Homburgiſchen Nebenlinie zur re⸗ formirten, der Landgraf von Heſſen Darmſtadt zur lus theriſchen und der von Rheinfels, Rorhenburg zur ka⸗ tholiſchen Neligion.
8) Regierung. Der Kurfürſt von Heſſen⸗ Raſ ſel, und der Landgraf von Heſſen; Darmſtadt(an welchen nach Erloͤſchung der kaſſeliſchen Linie die Kur⸗ wuͤrde fallen ſoll) haben hier die betraͤchtlichſten Beſize zungen; die uͤbrigen Laͤnder gehoͤren dem Koͤnige von Preußen, dem Kurfuͤrſten von Baden, dem Kur⸗ Erzkanzler, dem Fuͤrſten von Naſſau Oranien⸗ Fulda, den Fuͤrſten von Naſſau⸗ Uſingen und Weilburg, von Waldeck, dem Herzog von Arem⸗ berg, den Fuͤrſten und Grafen von Solms, Iſen⸗


