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ſich fuͤhrt, Marmor u. f.— Die Induſtrie iſt im Heſſen⸗Kaſſelſchen und in den Rheingegenden nicht ſo anſehnlich, wie ſie ſeyn koͤnnte; im Heſſen⸗Darmſtaͤd⸗ tiſchen, Hanauiſchen, und auf dem Eichsfelde dagegen betraͤchtlicher und lebhafter. Doch ſind faſt allenthalben Eiſenwerke, Kupfer⸗ und Meſſinghuͤtten, Stahl“ und Gewehrfabriken u. dgl. vorhanden; ſo wie in den zuletzt angegebenen Laͤndern Manufakturen von Tuch, Garn, Leinwand, baumwollenen und wollenen Zeugen und Struͤmpfen, auch wohl in Seide. Der Handel iſt durchgehends in bluͤhendem Zuſtande, ob er gleich an einigen Orten wegen der ſchaͤdlichen Konkurrenz der bes nachbarten Franzoſen etwas abgenommen haben mag. 6) Einwohner. Nach wahrſcheinlichen Berech⸗ nungen werden dieſe Kreislande, in ihrem jetzigen Um⸗ fange, von etwa 1,500,000 Menſchen bewohnt; wor⸗ unter ſich die Heſſen durch Tapferkeit und(oͤfters hart erprobte) Treue gegen ihre Landesherrſchaft; die Be⸗ wohner der Rheingegenden hin und wieder durch einen gewiſſen Grad von geiſtiger Indolenz; und die des Eichsfeldes und einiger anderer Gegenden durch Fleiß und Betriebſamkeit auszeichnen.— An hoͤhern und niedern Schul“ und Erziehungsanſtalten iſt kein Man⸗ gel; aber ſie ſind bis jetzt, einige in Heſſen und im Nauſſauiſchen ausgenommen, durchgehends in keinem bluͤhenden Zuſtande. e 7) Religion. Katholiken und Proteſtanten les ben in den meiſten dieſer Kreislande vermiſcht; ſo wie man auch faſt uͤberall Juden duldet, deren es an vers


