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Kreiſe ausbreiten.(Swiſchen Heidelberg und Darm⸗ ſtaͤdt iſt die beruͤhmte Bergſtraße, welche mit wel⸗ ſchen Nußbaͤumen beſetzt iſt, auf beyden Seiten ſchoͤne Felder und Wieſen, und alsdann Huͤgel und Berge hat. 5) Haupt⸗Produkte. Getreide iſt zwar im Ganzen wentgſtens hinlaͤnglich vorhanden; doch leiden einige Gegenden von Heſſen, der ſuͤdliche Theil des Herzogthums Weſtphalen und des Eichsfeldes nebſt der Grafſchaft Witgenſtein Mangel daran. Deſto betraͤcht⸗ licher ſind die Holzungen, der Gartenbau, und, 1 wegen des guten Wieſenwachſes, die Viehzucht; vornehmlich aber der Weinbau in den Rheingegenden, wo ſich un⸗ ter den vortrefflichen Rheinweinen der Johannisber⸗ ger, Hochheimer, Ruͤdesheimer, Markebrun⸗ ner(und am Mayn der Klingenberger) vorzuͤglich auszeichnen. Hanf und Flachs werden ſehr haͤufig, Seide, Tabak und Krapp aber nur hin und wieder ge⸗ baut, und in der Bergſtraße wachſen Kaſtanien, Man: deln und Nuͤſſe im Ueberfluß. Salzquellen ſind im Herzogthum Weſtphalen zu Werl und Weſterkotten; im Heſſiſchen zu Allendorf, Karlohafen und Salz⸗ hauſen; in der Grafſchaft Hanau zu Nauheim; im Fuͤrſtenthum Aſchaffenburg zu Orb; ferner im Iſen⸗ burgiſchen, Fuldiſchen u. ſ. w. Der groͤßte Reichthum dieſer Laͤnder beſteht aber in den aͤußerſt ergiebigen Bergwerken, welche eine Menge Eiſenerz, ferner Kupfer, Bley, Gallmey, Kobalt, Queckſilber, Alaun⸗ erz, Schiefer, Steinkohlen, etwas Silber und Gold liefern; welches letztere die Eder auch im Sande mit


