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Beſitz, und legte darauf den Grund zur Einfuͤhrung der evangeliſchen Lehre, auf welchen ſein Sohn Chri⸗ ſtoph nachher kortbauete. Der Nachfolger dieſes letz⸗ reren, Ludwig, ſtarb 1593 ohne Erben; worauf ſein Vetter, Friedrich Graf von Moͤmpelgard, aus einer Nebenlinie des wuͤrtembergiſchen Hauſes, die Reglerung antrat, und 3 Lnien ſtiftete, von denen die Stutt⸗ gardiſche noch fortdauert, die Moͤmpelgardiſche und Oelſiſche aber bereits ausgeſtorben ſind.— Her⸗ zog Carl Alepander(von 1733 an) wurde zwar ka⸗ tholiſch, aber dieſe Veränderung hatte auf Wuͤrtems bergs Religionsverfaſſung keinen Einfluß. Nach ihm herrſchten, Carl Eugen(deſſen erſte Regierungspe⸗ riode fuͤr das Land ſehr druͤckend war), Ludwig Eu⸗ gen, und ſeit 1795 Friedrich Eugen, welcher ſeine Beſitzungen durch die in den Entſchaͤdigungs⸗Traktaten erlangten Gebiete anſehnlich erweiterte, und die Kur⸗ wuͤrde an ſein Haus brachte. G
p. Von Baden. Der erſte von den Vorfahren des uralten Fuͤrſtenhauſes Baden, welcher ſich einen Markgrafen nannte, war Herrmann II. Markgraf Chriſtoph I.(ſtarb 1527) hatte zwey Soͤhne, Bern⸗ hard und Ernſt, denen er aber wegen Geiſtesſchwaͤche ſchon bey Lebzeiten die Regierung ſeiner Lande uͤberließ⸗ die ſie unter ſich theilten, die Reformation einfuͤhrten⸗
und die Baden⸗Badenſche und Baden Durlachi⸗
ſche Linie ſtifteten. Die erſtere wurde aber bald dar⸗ auf wieder katholiſch, und ſtarb 1771 aus, worauf das ganze Land unter dem noch jetzt(ſeit 1738 als Mark⸗


