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Abriß der Länder- und Staatenkunde, besonders von Deutschland : mit beständiger Hinsicht auf die neuesten Veränderungen und kurzen historischen Notizen / bearbeitet von Johann Heinrich Müller, Lehrer an der Realschule zu Hattinger, in der Grafschaft Mark
Entstehung
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tenwerke, Porcellan⸗ und Spiegelfabriken u. ſ. w. Auch werden in den Gebirgen viele hoͤlzerne Arbei⸗ ten verfertigt. Der Handel mit dLeinwand, Wollen⸗ waaren, Holz, Getreide, Wein und andern einheis miſchen Prodnkten, iſt ſehr betraͤchtlich; und zur Be⸗ foͤrderung deſſelben ſind im Wuͤrtembergiſchen und Badenſchen gute Anßalten getroffen. 1 6) Einwohner. Nahe an 2 Millionen Men⸗ ſchen bewohnen dieſen Kreis, welche ſaͤmmtlich in ſehr verſchiedenen, von der ſaͤchſiſchen Mundatt betraͤcht⸗ lich abweichenden Dialekten, deutſch ſprechen; im All⸗ 8 gemeinen das Lob eines biedern und gutmuͤthigen Charakters haben; und in Abſicht ihrer Kultur und Aufklaͤrung nach den Gegenden, die ſie bewohnen, auffallend von einander abweichen. Kein Land in Europa hat auf gleichem Flaͤchenraume ſo viele ge⸗ lehrte Schulen, als das Herzogthum Wuͤrtemberg; (eine Univerſität, eine Akademie der Kuͤnſte, ein Kol⸗ legium illuſtre fuür den Adel, ein Gymnaſium, vier Kloſter⸗ und 55 lateiniſche Schulen,) aber viele dem ſelben muͤßten, nebſt den Landſchulen, eine verbeſſerte, dem Geiſte der Zeit mehr angemeſſene Einrichtung erhalten, um weſentlicheren Nutzen zu ſtiften. Im Badenſchen ſind ſehr gute Anſtalten fuͤr den oͤffentli⸗ chen Unterricht getroffen; und die Beſitzungen des Kurfuͤrſten von Bayern⸗ werden bald in dieſer Hin⸗ ſicht den gluͤcklichen Einfluß ihrer vortreſflichen Lan⸗ desherrſchaft empfinden. Unter den ehemaligen Neichsſtiftern zeichnete ſich Neresheim durch treffliche Q