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Gewalt ausuͤbte.— Unter den ſaͤchſiſchen Koͤnigen
zeichneten ſi ſich Heinrich I. durch Befeſtigung ſchon
vorhandener, und Anlegung neuer Staͤdte; ferner Otto der Große, durch muthige Behauptung des bisher geſunkenen Anſehens der deutſchen Koͤnige in Italien, und Wiederherſtellung des Kaiſertitels aus. Unter Heinrich IV. aus dem fraͤnkiſchen Hauſe, ſtieg der Einfluß der Paͤbſte auf Deutſchland ſehr, und in eben dem Maaße verminderte ſich die Gewalt der Kai⸗ ſer uͤber die deutſchen Oberbefehlshaber und Herzoge, welche nach und nach ihre vorhin vom Kaiſer beſetze ten Stellen erblich zu machen wußten, und ihre Macht und Rechte immer weiter ausdehnten. Vorzuͤglich ge⸗ ſchah dieſes nach der Verloͤſchung des fraͤnkiſchen Mannsſtammes unter Heinrich V. wo ſich Deutſch⸗
land in ein Wahlreich verwandelte, und die Wuͤrde
eines Reichs: Oberhauptes noch mehr von ihrem An⸗ ſehen verlor. Nicht wenig trugen die indeß angefan⸗ genen Kreuzzuͤge dazu bei; woran mehrere Kaiſer zu ihrem groͤßten Schaden Antheil nahmen.(In dieſe Periode faͤllt auch die Errichtung der Kurfuͤrſtenthuͤ⸗ mer und der Hanſe, oder des deutſchen Handlungs⸗ buͤndniſſes.) Nach dem vorhin erwaͤhnten jhrue Zwiſchenreiche waͤhlten die Kurfuͤrſten Rudolf I.
nen Grafen von Habsburg in Helvetien, den e vater des oͤſtreichiſchen Hauſes, welches ſich in der Folge lange auf dem Kaiſerthrone zu erhalten wußte;
9 ob ihm gleich das luxemburgiſche Haus(aus dem


