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maͤhlig von den Arabern und Franken verſchlungen;’
beſonders riſſen die Franken nach und nach das deut⸗ ſche Reich an ſich, und zu den Zeiten Karls des Großen war blos Sachſen noch im Beſitze der Frey⸗ heit. Doch endlich unterwarf er ſich auch dieſes, be⸗
ſiegte die Avaren, eine aſtatiſche Nation in Oeſtreich
und Ungarn, bezwang die Slaven; und nachdem er auch den Longobarden das unter vielen Abwechſelun⸗ gen indeß beſtandene Reich in Italien abgenommen hatte, richtete dieſer große Deutſche im Jahr 800. das abendlaͤndiſche Kaiſerthum gewiſſermaaßen wieder auf, woraus ſich nachher das eigentliche deutſche, und fran⸗ zoͤſiſche Reich bildete. Karl der Große erwarb ſich viele Verdienſte um Deutſchland durch die Cfreilich gewaltſame) Ausbreitung des Chriſtenthums; durch die Anlegung der Schulen, und die Aufmerkſamkeit, welche er der deutſchen Sprache ſchenkte. Nach dem Tode ſeines ſchwachen Sohns und Nachfolgers, Lud⸗ wig des Frommen, ward die fraͤnkiſche Monarchie getheilt, und Deutſchland machie von jetzt an einen eigenen Staat aus, in welchem Karls Nachkommen bis zum Jahr 912. regierten. Nachdem dieſe aus geſtorben waren, erhielt es Koͤnige aus dem ſaͤchſi⸗ ſchen(bis 1024.) dann Kaiſer aus dem fraͤnkiſchen
(bis 1137.) und endlich aus dem ſchwaͤbiſchen 3
Hauſe(bis 1254.), wornach ein 23jaͤhriges ſogenann⸗
tes Zwiſchenreich erfolgte; waͤhrend deſſen von vie⸗
len erwaͤhlten Kaiſern eigentlich keiner oberherrliche


