in. Boͤhmen; Bruͤnn 9. in Maͤhren; Budiſſin oder Bauzen an der Spree, H. in der Ober; Lauſt itz⸗ und Guben H. in der Nieder⸗Lauſitz..
11) Geſchichte. So wie die aͤlteſte Geſchichte aller andern Voͤlker ihre mannichfaltigen Dunkelheiten hat; ſo ſi nd auch die Nachrichten von der Geſchichte Ah Verfaſſung der Deutſchen in den aͤlteſten Zeiten, aͤußerſt mangelhaft: und das Wenige, was uns da⸗ von bekannt iſt, muͤſſen wir aus roͤmiſchen, gewiß nicht immer unpartheyiſchen Schriftſtellern, z. B. dem
Cäſar und Tacitus, ſchoͤpfen.— Die mehrſten Be⸗.
wohner Deutſchlands machten wahrſcheinlich mehrere von einander unabhaͤngige Voͤlkerſchaften eines weit verbreiteten Hauptſtammes aus. Vorzuͤglich zahlreich ſcheinen unter dieſen die Chatten, Chaucen, Cherus⸗ ker, Sueven, Hermunduren, Cimbern und Teutonen geweſen zu ſeyn. Die beyden Letztern wurden den Roͤmern zuerſt durch ihr Vordringen von der Nieder⸗ elbe nach dem obern Italien bekannt und furchtbar; und veranlaßten, nebſt dem Einfalle der Sueven in
Gallien, jene blutigen Kriege, in welchen die Roͤmer
Deutſchland zu unterjochen ſtrebten. Beynahe waͤre dieß auch dem Druſus, einem Stiefſohne des Kaiſers Auauſt, gelungen, indem er ſich bereits bis an die Elbe ausgebreitet hatte: aber ein unvorſichtiger Feld⸗ herr, Varus, vereitelte alle Fruͤchte der bishertgen
Fortſchritte, da er ſich von Hermann(Arminius),
dem Fuͤrſten der Cherusker, in eine ſumpfige Gegend
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