59 aber traͤge; die meiſten leben unter Zelten und fuͤhren ein nomadiſches Leben.
) Aeligion. Herrſchend 6 atch hier die lus
theriſche unter einem Erzbiſchofe, 13 Biſchoͤfen, und einem Superintendenten; doch haben auch die Glieder der reformirten und engliſchen Kirche, nebſt den Ka⸗ tholiken freye Religionsuͤbung. Inden werden eben⸗ falls geduldet. (c. 8) Regierung. Schweden iſt eine(gegenwaͤr⸗ tig minder) eingeſchraͤnkte, in maͤnnlicher Linie erbliche Monarchie. Die Reichsſtaͤnde beſtehen aus dem Adel, der Geiſtlichkeit, den Staͤdten und Reichsbauern. Sie koͤnnen nur uͤber das, was ihnen der Koͤnig vorlegt, rathſchlagen, geben aber gemeinſchaftlich mit ihm neue Geſetze, und heben die alten auf.
0) Eintheilung. a) Schweden an ſich ſelbſt
beſteht aus den fuͤnf Landſchaften: 1) Upland; 2)
Soedermanland; 3) Nerike; 4) Weſtmanland, und 5) Thalland(Dalekarlien). b) Gothland oder das gothiſche Reich, begreift: 1) Oſtgothland mit den In⸗ ſeln Gothland und Oeland; 2) Weſt⸗Gothland, und 3) Suüd⸗Gothland, worin die am ſtaͤrkſten bevoͤlkerte „Provinz Schonen iſt. c) Nordland. d) Lappland oder Sameland, und e) das Großfuͤrſtenthum Finn⸗ land, mit der Inſel Aland. Sonſt wird Schweden und Finnland auch in 29 Landhauptmannſchaften ein⸗ getheilt. 3 10) Die popneßnuſten. Oerter. In a. 1) Stockholm H. R. Hf. mit etwa 80,000 Einwohnern.


