. 59 Jahre vor der chriſtlichen Zeitrechnung nach England, aber erſt im Jahr 42 nach Chriſti Geburt, machten ſie es zur Provinz. Bey der großen Voͤtkerwande⸗ rung mußten die roͤmiſchen Kaiſer ihre Beſatzungen herausziehen, worauf die Picten und Scoten in's Land fielen. Die von den Britten wider ſie zu Huͤlfe gerufenen Sachſen ſetzten ſich hierauf im Lande feſt, ließen eine Verſtaͤrkung von Daͤnen und Angeln nachkommen, und errichteten die oben genannten ſieben kleinen Koͤnigreiche. Der Koͤnig in Weſtſex Egbert vereinigte dieſelben, und nannte darauf ſein Reich England. Ihm folgten 14 ſaͤchſiſche, hierauf 3 daͤniſche, und endlich wieder der ſaͤchſiſche Koͤnig Eduard, nach deſſen Tode Wilhelm der Eroberer, ein Herzog von der Normandie, das Reich erhielt. Nach ihm herrſchten einige Koͤnige aus ſeinem Stamme, darauf Koͤnige aus dem Hauſe Anjou, unter denen Heinrich II. Irrland, und Eduard I. das Fuͤrſtenthum Waſes ſich unterwarf. Damals beſaßen die Englaͤnder mehrere Theile von Frankreich⸗ die aber nach und nach verloren gingen. Unter den folgenden Regenten aus dem Hauſe Tudor zeichnete ſich die Koͤniginn Eliſabeth durch kluge Befoͤrderung der Handlung, Schiffahrt und Manufakturen aus, auch erhielt die proteſtantiſche Religion unter ihr im Lande die Oberhand. Der ihr in der Regierung
folgende Jakob I. aus dem Hauſe Stuart, war
Koͤnig in Schottland, und dieſes wurde alſo durch
ihn mit England vereinigt. Sein Sohn Karl I.


