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gelt es aber, indeß wird dieſer Abgang theils durch Schottland, theils durch den außerordentlich ſtarken Handel erſetzt, den die Englaͤnder durch alle Erdtheile treiben. Schottlands natuͤrliche Gaben ſind: Flachs, Hanf, Holz, Steinkohlen, Silber, Gold, Kupfer, Fiſche, beſonders Heringe, die bey den ſchottlaͤndiſchen Inſeln in ungeheurer Menge gefangen werden; und Irrlands Reichthum beſteht in der Viehzucht(die irr⸗ laͤndiſche Wolle giebt der engliſchen wenig nach) Fiſcherey, Flachs, Hanf u. ſ. w.
6) Einwohner. England hat beynahe 8 Mil⸗ lionen Menſchen, Schottland 1,800,000 und Jer⸗ land 3 ½ Million, folglich betraͤgt die Bevoͤlkerung dieſer drey Laͤnder zuſammen uͤber 13 Millionen Ein⸗ wohner, von denen die Englaͤnder insbeſondere viel Nationalſtolz, Freymuͤthigkeit, Großmuth und Ernſt, aber auch Neigung zum Vergnuͤgen und Spielen (beſonders dem Wetten, Pferderennen, Haͤhnenge⸗ fecht, dem Boxen) und zum Selbſtmorde haben. Die Hochlaͤnder in Schottland(Bergſchotten) ſind in der Kultur noch weit zuruͤck, und hangen feſt an, alter Kleidung und Sitten, und die Irrlaͤnder ſind kuͤhn und lebhaft, aber etwas traͤge zur Arbeit, und uͤberhaupt noch ziemlich rauh. In vielen Kuͤnſten und Wiſſenſchaften haben es die Englaͤnder, und noch mehr einige Schotten, ſehr weit gebracht, weil in keinem Lande die Gelehrſamkeit mehr Vorſchub und Belohnung erhaͤlt, als in Großbritannten.— In Jrrland hingegen legt man ſich nicht ſo ſehr dar⸗


