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Abriß der Länder- und Staatenkunde, besonders von Deutschland : mit beständiger Hinsicht auf die neuesten Veränderungen und kurzen historischen Notizen / bearbeitet von Johann Heinrich Müller, Lehrer an der Realschule zu Hattinger, in der Grafschaft Mark
Entstehung
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Waſſer⸗. Zorg⸗ Jagd⸗ Bergwerks, Muͤnz⸗ und Salz⸗ Regal, theils aus den Steuern(Kontribution, Acciſe u. dergl.) herfließen. 68) Die Mahht eines Staates beſteht üer haupt in der Menge, der Vaterlandsliebe, dem Wohlſtande, und der aufgeklaͤrten Denkungsart ſeiner Einwahner, insbeſondere aber in der Kriegesmacht zu W Waſſer und Lande. Die Landmacht eines Staa⸗ tes beſteht aus einem wohlgeubten Kriegesheere der Armee, ſoohl an Fußvolk(Infante erie) als an Reuterey(Cgvallerie), und Soldaten, die mit dem groben Geſchute umzugehen wiſſen(Artilleriſten). Ste werd en in Bri igaden, Halbörigaden oder Regi⸗ menter, und dieſe wieher in Bataillone, Eskadrone, und Kom pagnien eingetheilt.. Die Seemacht eines Sinates, der weitläuftige Seekäͤſten, oder uͤber das Meer entleggne Beſtzungen hat, und ſtarken See⸗ handel treibt. beſteht aus einer Menge Kriegsſchiffe (Flotte, oder wenn ſi ſie klein iſt, Geſchwader ge⸗ nannt) weiche nach ihrer verſchiedenen Groͤße und Beſtimmung Linienſchiffe, Fregatten, Galeeren, Schaluppen, Brander, Kutter u. ſ. w. genannt wer⸗

den. Ein Staat, der eine anſehnliche Land rmee

unterhaͤlt, heißt eine Landmacht, und Staaten die eine große Flotte haben, nennt man Seemaͤchte

69) Die vornehmſten Arten der Gottesvereh⸗ rung auf dem Erdboden ſind die heidniſche, die

lüdiſche, die muhammedaniſche, und die chriſtliche