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ſicht bekamen. Es trat dann eine achtßtaͤgige Stille ein, waͤhrend welcher das Land deutlich vor uns lag, ohne daß wir es erreichen konnten. Endlich erhoben ſich ſehr heftige, aber widrige Winde, daher wir erſt um die Mitte des Auguſt in Leith eintrafen. Kaum waren die Anker geworfen, als uns die Neuigkeit von dem Abgange der engliſchen Expedition nach der Inſel Wal⸗ cheren, wovon man ſich große Dinge verſprach, uͤber⸗ bracht wurde. Ein Wink des Schiffkapitaͤns, daß bei ſolchen Gelegenheiten viele Leute gebraucht wuͤrden, und daß ich, wofern meine Abreiſe nach London ſich nicht verzoͤgerte, gewiß eine gute Anſtellung bekommen wuͤrde, brachte mich zu dem Entſchluß, mich ohne Ver⸗ zug auf den Weg zu machen. Da das Londoner Pak⸗ ketboot erſt in einigen Tagen abſegelte, und eine Waſ⸗ ſerreiſe jederzeit von Wind und Wetter abhaͤngig iſt, ſo fand ich fuͤr gut, der groͤßern Koſten ungeachtet mit der Landkutſche zu reiſen, die noch am ſelbigen Tage von Edinburgh abging. Meine Sachen gab ich auf dem Packetboote ab. Ich ſelbſt eilte, durch die anmuthig und lebhafte Stadt Leith, nach dem angren⸗ zenden, auf einer Anhoͤhe gelegenen Edinburgh.— Mein kurzer Aufenthalt in dieſer ehemaligen Reſidenz ſchottiſcher Koͤnige ließ mich, in Hinſicht der Stadt ſelbſt, bloß bemerken, daß ſie eine Menge praͤchtiger Gebaͤude, und uͤberhaupt im Style der Bauart Vor⸗ zuͤge vor den meiſten engliſchen Staͤdten beſitzt. Was die Einwohner betrifft, ſo entging mir die Feinheit in


