nehmung hatte die glaͤnzende Einrichtung des Krieg⸗ ſchiffes ihre Aufmerkſamkeit ſo ſehr beſchaͤftiget, daß ſie zu keiner Beſinnung uͤber ihren Zuſtand gekommen waren. Aber der Anblick der einſamen vulkaniſchen Felſen auf Dominique ſchien ihnen Stoff zum Nach⸗ denken uͤber ihr kuͤnftiges Schickſal zu geben, denn ſie wurden auf einmal ganz niedergeſchlagen.
Als der Hafen von Roſeau, der im Suͤden der Inſel liegt, zum Vorſchein kam, bemuͤhten ſich die Englaͤnder, dem Oiſeau eine ſchnellere Bewegung zu geben, um ihn ſobald als moͤglich in Sicherheit zu brin⸗ gen. Es gelang ihnen die Segelkraft desſelben ſo ſehr zu vermehren, daß das Kriegſchiff, ungeachtet es auf gleiche Weiſe ſich anſtrengte, in kurzem zuruͤckgelaſſen wurde, waͤhrend die Mannſchaft dem Schnellſegler mit Wohl⸗ gefallen nachſah, und ihre Verwunderung uͤber die Moͤglichkeit, ihn eingeholt zu haben, laut aͤußerte. Die⸗ ſer Umſtand, der unſere Leute ſehr beſchaͤmte, und des troͤſtenden Gedankens, ihr Ungluͤck nicht verſchuldet zu haben, beraubte, ſchlug ihren Muth noch mehr nieder. Beſonders gab er Veranlaſſung, den Herrn Dupois ſehr uͤbel zu ſtimmen. Dieſer hatte bisher den Ver⸗ luſt ſeines Schiffes fuͤr unvermeidlich gehalten und daher geduldig ertragen, ward aber jetzt, da er ihn als eine Folge von der uUungeſchicklichkeit ſeiner Landsleute be⸗ trachtete, von Schmerz uͤberwaͤltigt.
Als die Fregatte auf der Reede von Roſeau an⸗ langte, befand ſich der Oiſeau bereits im ſichern Hafen.


